Verben erkennen und verwenden

Was sind Verben?

Verben bezeichnet man auch als Tuwörter oder Tätigkeitswörter. Sie beschreiben also, was man tut oder was geschieht.

Verben haben eine Grundform, den Infinitiv.

Verben kann man in der Personalform (ich, du, er, sie, …) und auch in der Zeitform ändern.

Verben erkennen und verwenden

Starke und schwache Verben

Verben erkennen und verwenden

Die regelmäßige Bildung der Stammformen eines schwachen Verbs erfolgt durch Anfügen von -te oder -t sowie da Voranfügen von ge- an den Wortstamm.
Beispie: fragenfragtegefragt

Starke Verben wechseln den Stammvokal.
Beispiel: singen – sang – gesungen

Das Präsens

Das Präsens wird für Zustände und Handlungen verwendet, die grundsätzlich oder regelmäßig passieren:

Ich gehe jeden Tag in die Schule.

Du kannst mit dem Präsens auch ausdrücken, was in der Zukunft geschehen wird, obwohl Du dabei das Verb nicht in die Zukunftsform umwandeln musst:

Wir fahren morgen in den Urlaub.

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Das Präteritum

Das Präteritum kennst Du schon aus dem Englischunterricht, dort heißt diese Zeitform allerdings Simple Past.
Es beschreibt etwas Vergangenes:

Ich ging in die Schule.

Schwache Verben ändern im Präteritum ihren Vokal im Verbstamm. Deshalb wird aus „ich gehe“ → „ich ging“

Das Perfekt

Das Perfekt ist die vollendete Gegenwart. Die Handlung, die mit dem Perfekt beschrieben wird, ist also bereits vergangen und auch vollendet. In unserem Beispiel erkennst Du das ganz leicht, denn die Rede ist von gestern.
Alles, was gestern war und heute erzählt wird, ist bereits gestern abgeschlossen gewesen:

Ich bin gestern zur Schule gegangen.

Viele Verben werden im Perfekt mit haben gebildet. Viele Verben der Fortbewegung werden mit sein gebildet.

Das Plusquamperfekt

Das Plusquamperfekt wird ganz ähnlich wie das Perfekt gebildet, allerdings fand die dort beschriebene Handlung noch vor der Handlung des Perfekt statt. Sie ist also auch bereits abgeschlossen.

Ich hatte meine Hausaufgaben bereits gemacht.

Die Bildung des Plusquamperfekts sieht also folgendermaßen aus: Personalform von „haben“ oder „sein“ im Präteritum + Partzip II des Verbs.

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Das Futur I

Das Futur I wird genutzt, um Absichten und Vermutungen für die Zukunft (1), sowie Vermutungen für die Gegenwart (2) darzustellen:

(1) Morgen werde ich für den Mathetest lernen.

(2) Du wirst nach so einer langen Reise vermutlich durstig sein.

Um das Futur I zu bilden, benötigen wir gleich zwei Formen:
gebeugte Form von „werden“ + Vollverb in der Grundform.

Voll- / Hilfs- und Modalverben

Wie du wahrscheinlich schon gemerkt hast, gibt es im Deutschen unterschiedliche Arten von Verben:

  1. Vollverben = können als einziges Verb im Satz stehen.

  2. Hilfsverben (sein, haben, werden) = bilden zusammen mit einem Vollverb das Prädikat eines Satzes.

  3. Modalverben (können, dürfen, wollen, müssen, sollen) = stehen nicht allein im Satz, sondern modifizieren das Vollverb des Satzes:

    Ich kann (Modalverb) gut schwimmen (Vollverb).


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