Willkommen im kapiert.de Blog

Hier finden Sie interessante Beiträge rund um die Themen Bildung, Schule, Lernen, Erziehung, altersgerechter Umgang mit Medien.

20.01.
2017
psychische Erkrankungen bei Teenagern nehmen zu

Experten schätzen, dass bis zu 20 Prozent aller Jugendlichen in der Pubertät psychisch auffällig werden, etwa die Hälfte von ihnen in einem solchen Ausmaß, dass eine Behandlung angemessen sei.

Risikofaktor Pubertät

Dafür könnte zum einen die Pubertät verantwortlich sein, in der sich das Gehirn quasi umbaut. Dieser Prozess führt etwa dazu, dass viele junge Erwachsene risikobereiter sind als Erwachsene und eher zu extremen Verhaltensweisen neigen. Das erhöht dann auch die Anfälligkeit für psychische Erkrankungen wie:

  • Essstörungen
  •  Zwangshandlungen oder Selbstverletzungen
  • Ängste und Depressionen
  • Missbrauch von Alkohol und Drogen.

Während bei Mädchen tendenziell mehr Ängste und Depressionen beobachtete werden, tendieren Jungen eher zu Störungen des Sozialverhaltens, heißt es.

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Ulrike Lindner
Ulrike Lindner

19.01.
2017
Film Tipp: Nicht ohne uns

In Sigrid Klausmanns Dokumentarfilm „Nicht ohne uns!“ schildern Kinder aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten ihr Alltagsleben am Beispiel eines typischen Tages- bzw. Wochenablaufs. Dabei kommentieren die Kinder ihre Erfahrungen, die sie bei der Erfüllung der von Erwachsenen an sie gerichteten Erwartungen sammeln. Der Film veranschaulicht Anforderungen und Probleme der Kinder bei ihrem Start in den Tag, auf dem Schulweg, in der Schule selbst sowie innerhalb der Familie. Auch ihre Sorgen und Ängste im täglichen Leben sowie ihre Berufswünsche bringen die Kinder zur Sprache, oft mit einer schonungslosen, naiven Offenheit, die die Hilflosigkeit aber auch die Empathie der Kinder offenbart. Vor allem dann, wenn sie sich innerhalb einer Erwachsenenwelt zurechtfinden müssen, die keine Rücksicht auf kindliche Bedürfnisse nimmt. Insofern ist der Titel des Films als Appell zu verstehen. Doch andererseits demonstriert der Film auch die enormen Leistungen und das Verantwortungsbewusstsein, das die Kinder aus verschiedenen sozialen Schichten in ihren jeweiligen Kulturkreisen täglich erbringen müssen – und dies kontinuierlich schaffen. Ohne sie funktioniert der Alltag ihres Mikrokosmos oft nicht, denn ihr Umfeld, meist die Familie, ist auch auf sie angewiesen.

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Sylke Kilian
Sylke Kilian

15.12.
2016
Buchtipps: Allein, alleiner, alleinerziehend und slow family

Alexandra von Plüskow stellt 2 Buchtitel vor und gibt uns in einer Kurzrezension Einblick in typische Familienthemen- und probleme.

Christine Finke – Allein, alleiner, alleinerziehend

Wie die Gesellschaft uns verrät und unsere Kinder im Stich lässt (Lübbe Verlag. 2016)

Christine Finke, promovierte Anglistin, freie Journalistin und Kinderbuchtexterin, stellt in ihrem Buch sehr realitätsnah den Alltag Alleinerziehender dar. Dies geschieht so authentisch, weil die Mutter von drei Kindern selbst alleinerziehend ist und seit dem Jahr 2011 über ihr Tagesgeschäft bloggt. So erzählt sie auch in ihrem Buch ihre eigene Geschichte und nimmt die Leserinnen und Leser mit in den schwierigen Alltag, den alleinerziehende Eltern in Deutschland erleben müssen.

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

17.11.
2016
den Schulalltag besser organisieren

Ihr Kind verliert ständig Dinge? Es vergisst, Aufgaben zu erledigen? Oder es leidet unter der „Aufschieberitis“? Wegschauen – oder nachhaken? Wie Sie als Eltern Ihr Kind sinnvoll unterstützen, damit es lernt, sich selbst zu organisieren, nennt der folgende Beitrag.

Organisation als A und O

Sie wissen es selbst aus Ihrem Alltag: Gut organisiert zu sein, ist das A und O für eine produktive Arbeit und auch im Familienleben. Wenn man einmal die Zügel lockerer lässt, passieren Pannen, die sich in einem gut strukturieren Alltag vermeiden lassen.

Auch Ihr Kind sollte es beizeiten lernen, sich selbst, seine schulischen Angelegenheiten sowie seine Materialien gut zu arrangieren. Was aber kann es als Schulkind schon leisten – und wie können Sie als Eltern helfen, diese Fähigkeit anzubahnen und auszubauen?

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

19.10.
2016
Lesetechniken

In Schule, Studium und Beruf sind wir aufgefordert, lange Texte zu lesen. Bei der Lektüre empfinden wir oft Anstrengung und Unlust. Wir kommen nur langsam voran. Effektives, schnelles Lesen ist jedoch eine wichtige Schlüsselkompetenz in unserer Wissensgesellschaft. Mit Lesetechniken lässt sich unser Lesetempo in vielen Fällen deutlich beschleunigen ohne erhebliche Einbußen beim Textverständnis in Kauf nehmen zu müssen. Können wir Bücher und Texte „verschlingen“?

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Hildegard Dierks
Hildegard Dierks

26.09.
2016
Hartmut Rosa: Resonanzpädagogik. Wenn es im Klassenzimmer knistert

Wenn es im Klassenzimmer knistert

Erinnern Sie sich an diese Unterrichtsstunden, in denen man gefangen war von der Sache? Wo sich auf einmal Horizonte eröffneten?
Diese Momente nennt der Professor für Soziologie, Hartmut Rosa, Resonanz-Erfahrungen. Bei der Resonanz geht es darum, prozesshaft mit der Materie in Beziehung zu treten. Sich Schritt für Schritt die Welt anzueignen, sich von ihr ansprechen zu lassen und sich auf diese einzulassen und im eigenen Verhalten zu verankern. Es geht also nicht darum, sich den Unterrichtsstoff schlichtweg anzueignen und eine Technik sicher zu beherrschen.

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

10.09.
2016
TU Braunschweig evaluiert kapiert.de

Selbständiges Lernen durch den Einsatz von Online-Lernplattformen?

Studierende der  Technischen Universität Braunschweig, Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften, haben das Nutzungsverhalten Jugendlicher in digitalen Lernplattformen untersucht. Ziel der Studie war es, Lernmotivatoren und –anreize von digitalen Plattformen zu identifizieren. Unter verschiedenen Fragestellungen wollten die Studenten herausfinden, wie digitale Medien zum Lernen anregen oder ob das selbständige Lernen die Orientierung beeinträchtigt und welche Rolle die Technik beim Lernen am Computer oder Tablet spielt. Darüber hinaus sollte aufgezeigt werden, was Schülerinnen und Schüler in einem solchen System zum Lernen animiert und inwieweit sie mit kapiert.de langfristig mehr Spaß am Lernen haben, der als eine gute Voraussetzung für den Lernerfolg angesehen werden kann.

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Sylke Kilian
Sylke Kilian

08.09.
2016
Jesper Juul Leitwölfe sein

Liebevolle Führung in der Familie

Gleichwürdigkeit – dieser Begriff ist die Prämisse, die das neue Buch von Jesper Juul durchweg prägt. Somit entwickelt der dänische Familienexperte ein neues Verständnis von Führung in der Familie. Dieses hat wenig zu tun mit dem althergebrachten Einfordern eines blinden Gehorsams. Laut Juul nimmt es Kindern und auch Erwachsenen jegliche Würde.

Juul stellt Kinder und Erwachsene einer Familie auf Augenhöhe – er betont jedoch, dass die Verantwortung in der Erziehung nach wie vor beim Erwachsenen liegt.

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

17.08.
2016
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Lukas L., Referendar an einer Gesamtschule hat kapiert.de Schule getestet und berichtet über seine Erfahrungen

Nachdem kapiert.de ab diesem Sommer (endlich) mit neuen Features für Lehrer/innen startet und zusätzlich ganze Klassenverbände mit Onlinezugängen ausgestattet werden, hatte ich vorab die exklusive Möglichkeit, kapiert.de im Unterricht zu testen. Die 10. Klasse einer Gesamtschule (welche ich als Referendar auch in meiner Examensstunde in Mathematik unterrichtet habe) wurde mit der Lernplattform bekannt gemacht. Themen der Unterrichtseinheit waren Wachstums- und Zerfallsprozesse bzw. Exponentialfunktionen. In Übungs-, aber auch in Einführungsstunden habe ich mit dem Lernportal gearbeitet, Erfahrungen gesammelt und mithilfe eines kleinen Fragebogens den Einsatz von kapiert.de mit der Klasse analysiert.

 

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Lukas L.

08.08.
2016
Ein geordneter Familienalltag erfordert Regeln und Grenzen

Regeln und Grenzen – Worauf Eltern achten sollten

Ihr Kind lässt seine Sachen stehen und liegen – und Sie kommen gar nicht hinterher, um diese wegzuräumen? Grundsätzlich hält es sich nicht an die Regeln und Absprachen, die Sie mit ihm getroffen haben? Dann sollten Sie sich gemeinsam Gedanken über das Thema „Regeln und Grenzen“ machen.

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow