Willkommen im kapiert.de Blog

Hier finden Sie interessante Beiträge rund um die Themen Bildung, Schule, Lernen, Erziehung, altersgerechter Umgang mit Medien.

19.04.
2017
always on - was macht mein Kind im Internet

Always on – kennen Sie das Problem auch? Ständig wird das Smartphone herausgeholt oder es gibt Geräusche von sich. Aber will man als Mutter oder Vater mal einen schnellen Blick erhaschen, dann verschwindet es sogleich wieder in der Tasche. Das Laptop ist sowieso passwortgeschützt. Noch vor ein paar Jahren konnte man zumindest auf Facebook schauen, was der Nachwuchs dort treibt. Doch heute findet man höchstens noch Geburtstagsglückwünsche der Kinder an die Oma. Was machen die Kinder da nur die ganze Zeit in den Sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten?

Eltern sind natürlich immer besorgt und möchten genau wissen, was ihre Kinder im Netz so „anstellen“. Auf der anderen Seite brauchen Kinder und vor allem Jugendliche ihre Freiräume. Eigentlich ist es auch egal, ob es sich um einen Tagebucheintrag, um ein Treffen mit Freunden oder um einen virtuellen Eintrag auf einer Webseite handelt. All das, was nicht öffentlich ist, sollte auch nicht öffentlich sein – und das gilt dann auch für die Eltern. An dieser Stelle hilft es vielleicht, sich einmal zu erinnern. Nicht alles, was man in dem Alter selbst gemacht hat, wollte man damals den Eltern anvertrauen und sie hätten es auch nicht heraus bekommen sollen. Weder das Telefonat mit Freunden, das man mit dem damals an langer Schnur hängenden Telefon im Wohnzimmer führte oder die Gespräche bei Treffen in irgendwelchen Schuppen, Kellern oder sonstigen Bereichen, die man als „sicher“ vor Erwachsenen betrachtete. In der Regel ist bei all dem wenig passiert – Eltern mussten damals nicht alles wissen und das ist auch heute so.

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Manon Sander
Manon Sander

11.04.
2017
ferienkurse sind im Ternd

Endlich Ferien! Statt jedoch den Ranzen für die nächsten Wochen in die Ecke zu pfeffern und Formeln und Vokabeln zu vergessen, zieht es immer mehr Schülerinnen und Schüler in Ferien-Lernkurse, oft auf Drängen ihrer Eltern. Seit der Leistungsdruck immer mehr zugenommen hat, boomen auch in Deutschland Sprachcamps und Lernkurse für die Ferien. In konzentrierter Form sollen sie Wissen vermitteln und vertiefen, was in der Schulzeit versäumt wurde oder nicht hängen geblieben ist.

Bildungsexperten sehen den Trend zum Ferien-Lernkurs aber durchaus kritisch. Zeit für Erholung brauchen auch die Kinder, sagen viele Pädagogen, und empfehlen daher zumindest, Ferien-Lernkurse eher auf die großen Ferien zu verschieben, als auf die kürzeren zweiwöchigen Oster- oder Herbstferien. Auch bei der verbreiteten Sorge vieler Eltern, die Kinder würden in den Ferien das Lernen geradezu „verlernen“, könne eher Entwarnung gegeben werden. Auch wenn es in den ersten paar Tagen ungewohnt sei, gewöhnten sich Kinder doch sehr schnell wieder an den Schulrhythmus.

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Ulrike Lindner
Ulrike Lindner

15.03.
2017
Nachhilfe für Mathe, Englisch und Deutsch

Mia war öfter krank in diesem Schuljahr – und hat einigen Schulstoff verpasst. Die Lehrerin rät den Eltern dazu, eine Zeit lang Nachhilfe in Anspruch zu nehmen. Tom hingegen hat regelmäßig Defizite im Bereich Mathematik. Auch seine Eltern überlegen, ob ihr Sohn Nachhilfe erhalten sollte. Lena hat auf dem Halbjahres-Zeugnis eine 5 in Deutsch – hier besteht ebenfalls akuter Handlungsbedarf, um die Versetzung nicht zu gefährden und dem Kind Unterstützung zu geben. Was Eltern hierbei beachten sollten, nennt der folgende Beitrag in Grundzügen.

Wann ist Nachhilfe nötig?

Eine Nachhilfe kann kurzfristig oder auch längerfristig nötig werden, wenn ein Kind aus verschiedenen Gründen Lernstoff verpasst oder nicht verstanden hat. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn es aus Krankheitsgründen Schulstoff verpasst hat oder auch, wenn es aufgrund eines Schulwechsels Stoff nachholen muss. Auch, wenn es in einem Fach Schwierigkeiten hat, kann eine Nachhilfe sinnvoll sein.

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

03.02.
2017

Experten schätzen, dass bis zu 20 Prozent aller Jugendlichen in der Pubertät psychisch auffällig werden, etwa die Hälfte von ihnen in einem solchen Ausmaß, dass eine Behandlung angemessen sei.

Risikofaktor Pubertät

Dafür könnte zum einen die Pubertät verantwortlich sein, in der sich das Gehirn quasi umbaut. Dieser Prozess führt etwa dazu, dass viele junge Erwachsene risikobereiter sind als Erwachsene und eher zu extremen Verhaltensweisen neigen. Das erhöht dann auch die Anfälligkeit für psychische Erkrankungen wie:

  • Essstörungen
  • Zwangshandlungen oder Selbstverletzungen
  • Ängste und Depressionen
  • Missbrauch von Alkohol und Drogen.

Während bei Mädchen tendenziell mehr Ängste und Depressionen beobachtete werden, tendieren Jungen eher zu Störungen des Sozialverhaltens, heißt es.

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Ulrike Lindner
Ulrike Lindner

27.01.
2017

Worauf Eltern achten sollten

Heute gibt es in einigen Bundesländern Halbjahreszeugnisse. Was Eltern unternehmen können, um ihr Kind zu unterstützen, nennt der folgende Beitrag.

Erste Anzeichen

Ein schlechtes Zeugnis kündigt sich in der Regel bereits vorher an. So erhalten Kinder, Jugendliche und Eltern schon vorher Rückmeldungen zu den Zeugnisnoten. Jetzt heißt es: Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern gemeinsam, ggf. auch zusammen mit den Lehrkräften an einem Strang ziehen, um mit Lernstrategien für das zweite Halbjahr bestmögliche Erfolge zu erzielen.

Ursachen erforschen

Gehen Sie gemeinsam mit den Lehrkräften und mit Ihrem Kind auf die Spur nach den Ursachen für die schlechten Leistungen. Sind es Hausaufgaben, die öfter fehlen? Mangelt es an der Konzentration – oder wendet Ihr Kind nicht die richtigen Lernstrategien an? Könnte es sein, dass es unter enormem Leistungsdruck steht oder unter Prüfungsangst leidet?

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

19.01.
2017
Film Tipp: Nicht ohne uns

In Sigrid Klausmanns Dokumentarfilm „Nicht ohne uns!“ schildern Kinder aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten ihr Alltagsleben am Beispiel eines typischen Tages- bzw. Wochenablaufs. Dabei kommentieren die Kinder ihre Erfahrungen, die sie bei der Erfüllung der von Erwachsenen an sie gerichteten Erwartungen sammeln. Der Film veranschaulicht Anforderungen und Probleme der Kinder bei ihrem Start in den Tag, auf dem Schulweg, in der Schule selbst sowie innerhalb der Familie. Auch ihre Sorgen und Ängste im täglichen Leben sowie ihre Berufswünsche bringen die Kinder zur Sprache, oft mit einer schonungslosen, naiven Offenheit, die die Hilflosigkeit aber auch die Empathie der Kinder offenbart. Vor allem dann, wenn sie sich innerhalb einer Erwachsenenwelt zurechtfinden müssen, die keine Rücksicht auf kindliche Bedürfnisse nimmt. Insofern ist der Titel des Films als Appell zu verstehen. Doch andererseits demonstriert der Film auch die enormen Leistungen und das Verantwortungsbewusstsein, das die Kinder aus verschiedenen sozialen Schichten in ihren jeweiligen Kulturkreisen täglich erbringen müssen – und dies kontinuierlich schaffen. Ohne sie funktioniert der Alltag ihres Mikrokosmos oft nicht, denn ihr Umfeld, meist die Familie, ist auch auf sie angewiesen.

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Sylke Kilian
Sylke Kilian

15.12.
2016
Buchtipps: Allein, alleiner, alleinerziehend und slow family

Alexandra von Plüskow stellt 2 Buchtitel vor und gibt uns in einer Kurzrezension Einblick in typische Familienthemen- und probleme.

Christine Finke – Allein, alleiner, alleinerziehend

Wie die Gesellschaft uns verrät und unsere Kinder im Stich lässt (Lübbe Verlag. 2016)

Christine Finke, promovierte Anglistin, freie Journalistin und Kinderbuchtexterin, stellt in ihrem Buch sehr realitätsnah den Alltag Alleinerziehender dar. Dies geschieht so authentisch, weil die Mutter von drei Kindern selbst alleinerziehend ist und seit dem Jahr 2011 über ihr Tagesgeschäft bloggt. So erzählt sie auch in ihrem Buch ihre eigene Geschichte und nimmt die Leserinnen und Leser mit in den schwierigen Alltag, den alleinerziehende Eltern in Deutschland erleben müssen.

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

17.11.
2016
den Schulalltag besser organisieren

Ihr Kind verliert ständig Dinge? Es vergisst, Aufgaben zu erledigen? Oder es leidet unter der „Aufschieberitis“? Wegschauen – oder nachhaken? Wie Sie als Eltern Ihr Kind sinnvoll unterstützen, damit es lernt, sich selbst zu organisieren, nennt der folgende Beitrag.

Organisation als A und O

Sie wissen es selbst aus Ihrem Alltag: Gut organisiert zu sein, ist das A und O für eine produktive Arbeit und auch im Familienleben. Wenn man einmal die Zügel lockerer lässt, passieren Pannen, die sich in einem gut strukturieren Alltag vermeiden lassen.

Auch Ihr Kind sollte es beizeiten lernen, sich selbst, seine schulischen Angelegenheiten sowie seine Materialien gut zu arrangieren. Was aber kann es als Schulkind schon leisten – und wie können Sie als Eltern helfen, diese Fähigkeit anzubahnen und auszubauen?

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

19.10.
2016

In Schule, Studium und Beruf sind wir aufgefordert, lange Texte zu lesen. Bei der Lektüre empfinden wir oft Anstrengung und Unlust. Wir kommen nur langsam voran. Effektives, schnelles Lesen ist jedoch eine wichtige Schlüsselkompetenz in unserer Wissensgesellschaft. Mit Lesetechniken lässt sich unser Lesetempo in vielen Fällen deutlich beschleunigen ohne erhebliche Einbußen beim Textverständnis in Kauf nehmen zu müssen. Können wir Bücher und Texte „verschlingen“?

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Hildegard Dierks
Hildegard Dierks

26.09.
2016

Wenn es im Klassenzimmer knistert

Erinnern Sie sich an diese Unterrichtsstunden, in denen man gefangen war von der Sache? Wo sich auf einmal Horizonte eröffneten?
Diese Momente nennt der Professor für Soziologie, Hartmut Rosa, Resonanz-Erfahrungen. Bei der Resonanz geht es darum, prozesshaft mit der Materie in Beziehung zu treten. Sich Schritt für Schritt die Welt anzueignen, sich von ihr ansprechen zu lassen und sich auf diese einzulassen und im eigenen Verhalten zu verankern. Es geht also nicht darum, sich den Unterrichtsstoff schlichtweg anzueignen und eine Technik sicher zu beherrschen.

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Alexandra von Plüskow
Alexandra von Plüskow

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