Wirtschaft

Earning money

Wofür gibst du am ehesten Geld aus in deiner Freizeit? Und wie kannst du dir das leisten (to afford)?

Viele Jugendliche bekommen einen Zuschuss (an allowance) von ihren Eltern; andere verdienen (earn) eigenes Geld mithilfe eines Jobs, wenige bekommen finanzielle Unterstützung (financial support) vom Staat.

Manche Leute leihen sich (borrow) mehr Geld, als sie sich leisten können (afford) und haben deswegen Schulden (debts) bei Privatpersonen oder Banken. Das kann manchmal zu Schwierigkeiten führen. Die goldene Regel lautet: Don’t borrow more than you earn! Es ist besser, Geld zu sparen (save money), um etwas zu kaufen, als sich das Geld von jemandem zu leihen.

lend and borrow

Viele Leute verwechseln das Verb lend (etwas an jemanden verleihen) mit dem Verb borrow (von jemandem etwas leihen):
to lend: I lent Barry $50. (Ich habe Barry $50 geliehen.)

to borrow: Barry borrowed $50 from me. (Er hat sich $50 von mir geliehen.)

Wirtschaft

Time to earn some money!

Nach der Schule wollen die meisten gut verdienen (earn well). Mitarbeiter, die eine bessere Bildung (education) genossen haben, verdienen in der Regel mehr. Deswegen lernen die meisten Jugendlichen nach der Schule weiter. Sie machen eine Ausbildung (get training/do an apprenticeship), studieren oder machen ein Praktikum (work experience) in einer Firma. Wenn die Angestellten (employees) gute Arbeit leisten, werden sie vielleicht befördert (promoted).

Wirtschaft

Spending money

WirtschaftWhat do you spend your money on?

Do you usually buy things in shops, at the mall or on the Internet?

American vs. British English

Wie du bestimmt schon weißt, gibt es einige Unterschiede zwischen amerikanischem und britischem Englisch. In der Einkaufswelt ist es nicht anders:
American: store; British: shop
American: shopping mall; British: shopping centre
American: sneakers; British: trainers

Achtung! „Kaufhaus“ heißt department store sowohl im britischen als auch im amerikanischen Englisch.

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Wie funktionert die Wirtschaft?

Was konsumierst du gerne? Sobald du etwas kaufst, bist du ein Verbraucher (a consumer) und ein Teil der Wirtschaft (the economy).

Fast alles, was wir essen, trinken, anziehen, spielen … wird innerhalb einer Industrie (an industry) hergestellt. Es gibt für fast alle Produkte und Leistungen eine Industrie, einige Beispiele sind:

  • the automobile industry (Automobilindustrie)
  • the entertainment industry (Unterhaltungsindustrie)
  • the food industry (Lebensmittelindustrie)


Innerhalb einer Industrie gibt es viele Firmen, die ihre eigenen Produkte oder Leistungen verkaufen wollen. Manche Firmen produzieren für einen kleineren Markt, manche sind multinationale Unternehmen (multinational corporations). Global players verkaufen ihre Produkte und Leistungen weltweit und haben Geschäftsstellen in mehreren Ländern.

Wirtschaft

Profit and loss - Gewinn und Verlust

Firmen machen Umsatz (turnover) - das Geld, das sie von der Summe ihrer Verkäufe einnimmt. Turnover ist aber nicht das Gleiche wie Gewinn (profit). Wenn eine Firma wissen will, ob sie Gewinn gemacht hat (made a profit), dann muss sie zunächst kalkulieren, was für Kosten (costs) sie hatte; z. B. Gehälter (wages) für die Angestellten, Produktionskosten wie Strom und Wasser, Werbungskosten usw. Wenn hier Geld übrig bleibt, dann hat die Firma Gewinn macht. Wenn sie aber mehr Kosten als Gewinn hatte, dann hat sie einen Verlust gemacht (made a loss).


Having a monopoly - ein Monopol besizen

Viele Firmen konkurrieren miteinander innerhalb einer Industrie. Manchmal verbinden sich mehrere Firmen und dominieren den Markt - dann haben die consumers weniger Auswahl und die konkurrierenden Firmen sind stark benachteiligt. Diese Firma oder Firmengruppe hat dann ein Monopol (a monopoly) im Markt.

Wirtschaft

Outsourcing

Viele Firmen, die ihren Hauptsitz in „westlichen“ Ländern haben, lagern Teile ihrer Tätigkeiten oder Produktionen aus – outsource. Ein bekanntes Beispiel dafür sind Callcenter in sogenannten Entwicklungsländer. Die Kunden wohnen vielleicht in Großbritannien, die Telefonansprechpartner (the call centre agents) sitzen aber in Indien, wo die Gehälter (the wages) üblicherweise niedriger sind.

In den letzten Jahren gab es viel Kritik an Firmen, die ihre Produktion auslagert und ihrer Mitarbeiter ausgebeutet haben. Besonders in der Textilindustrie (the textile industry) arbeiten Menschen in Fabriken, in denen die Arbeitsverhältnisse besonders hart sind. Es kann sein, dass die Mitarbeiter viele Überstunden (overtime) leisten müssen mit sehr wenigen Pausen und extrem niedrigen Gehältern.

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Sweatshops - Ausbeuterbetriebe

In vielen solcher sogenannten Ausbeuterbetriebe (sweatshops) arbeiten auch Kinder und Jugendliche in sehr harten oder sogar gefährlichen Verhältnissen, nur damit die Familie genug zum Essen hat. Kinderarbeit (child labour) wird von Menschenrechtsorganisationen (human rights organizations) strengstens kritisiert und ist in mehreren Ländern illegal. Trotzdem gibt es noch viele sweatshops, weil Kinderarbeit billiger ist und die Firmen dadurch mehr Gewinn machen. Auch vielen großen Markenfirmen wurde vorgeworfen, Mitarbeiter in Fabriken in Entwicklungsländern ungerecht zu behandeln (treat employees unfairly).


Was kann ich dagegen tun?

Bevor du überlegst, dir ein Kleidungsstück (garment) zu kaufen, sieh dir das Etikett (label) an. Meistens steht dort: „made in“ (hergestellt in) und ein Land. Wenn das Kleidungsstück sehr billig ist und in einem Land wie Bangladesch oder China hergestellt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass dieses Stück in einem sweatshop hergestellt wurde.
Es gibt auch Modefirmen, die darauf achten, dass ihre Mitarbeiter gerecht behandelt werden. Es gibt viele Informationen über Kleidungsfirmen und ihre Einstellung zu menschenwürdiger Arbeit im Internet.

Wirtschaft Bild: terre des hommes Deutschland e.V. (Theo Dom)



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