Einen Dialog verfassen

Einen Dialog verfassen

Bestimmt hörst du oft Dialoge in deiner Lieblingsserie oder liest sie in einem spannenden Fantasy-Roman. Klar, in einem Dialog sprechen immer zwei oder mehrere Personen miteinander. Sonst wäre es auch ein Monolog (eine Person spricht mit sich selbst, laut, z.B. auf der Buehne).

Einen Dialog verfassen

Doch wie geht das eigentlich, selbst einen Dialog zu schreiben? Hier kommen ein paar Tipps.

Direkte Informationen

Das Besondere an einem Dialog ist, dass er ohne Erzähler auskommt. Du schreibst also direkt, was deine Figuren sagen. Das bedeutet auch, dass niemand dies kommentiert, sondern der Leser selbst überlegen muss, was hier die Botschaft oder Kernaussage ist.
Einen Dialog verfassen
In einem Dialog gibt es also nur die handelnden Figuren und ihre Sprache. So bekommst du Informationen über die Sprecher durch das, was sie sagen, aber manchmal auch durch das, was sie nicht sagen, aber auch vor allem wie sie etwas sagen. Das fällt natuerlich beim Lesen weg und du musst es dir dazu denken.

Worüber informieren Dialoge?

Dialoge informieren über …

  • die persönlichen Ziele der Figuren,
    Ich will am Wochenende zu meiner Mutter fahren. Ich sehe sie nur am Wochenende, denn meine Eltern sind getrennt und ich lebe bei meinem Vater.
  • ihre Beziehungen zu anderen Figuren,
    Du weißt ich mag dich, Anna. Aber du kannst mir nicht immer das Handy wegnehmen!
  • ihren Charakter und
    Ich finde wir sollten Mandy nicht mobben, sie ist zwar pummelig, aber das ist echt kein Grund.

  • ihre Verhaltensweisen.
    Ich hole dich nachher ab, wenn du magst. Versprochen ist versprochen.
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Gesprächsverhalten im Dialog

Wenn du einen Dialog schreibst, ist es noch wichtig daran zu denken, in welchem Rahmen das Ganze statt findet. Denn je nachdem, welches Thema oder in welcher Stimmung die Sprecher sind, kann das Gespräch so oder so verlaufen.

Diese vier Faktoren können das Gespräch beeinflussen:

  • Situation, in der das Gespräch stattfindet
    (brenzlige Situation)
  • Thema des Gesprächs
    (Klassenfahrt, Kinobesuch, Liebeskummer)
  • Stimmung der Teilnehmer
    (traurig, fröhlich, sachlich)
  • Verhalten der Teilnehmer
    (euphorisch, verbissen, entspannt)

Redemittel im Dialog

Es gibt eine große Zahl an Redemitteln, um Gedanken und Gefühle wirkungsvoll zu formulieren. Im Grunde ist es bei Dialogen fast unmöglich, genau zu sagen, welcher Satz zu welcher Antwort führen wird. Aber dennoch geben wir dir hier ein paar Redemittel an die Hand.

Dies sind fünf wichtigsten Redemittel:

  1. Vergleich: Du stellst zwischen zwei unterschiedlichen Dingen eine Gemeinsamkeit her:
    Ich fühle mich wie eine Made im Speck.
  2. Metapher: Du formulierst etwas nicht wörtlich, sondern bildhaft, im übertragenen Sinne:
    Ich habe Hummeln im Hintern.
  3. Ironie: Du sagst das Gegenteil von dem, was du meinst:
    Super, jetzt hast du dich auch in Melli verliebt.
  4. Rhetorische Frage: Du formulierst eine Frage, auf die du aber gar keine Antwort erwartest:
    Willst du wirklich vor der Matheklausur erst um Mitternacht ins Bett gehen?
  5. Jugendsprache: Du verwendest Formulierungen aus der Umgangssprache oder aus der Jugendsprache, um etwas zu verdeutlichen:
    Jannis finde ich cool, der ist immer voll gechillt.

So, und nun viel Spaß mit den Übungen!



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