17.04.2018

Pädagogisch wertvolles Lernen – welches Spielzeug ist geeignet?

Lernspielzeug Mikado

Kinder lernen den ganzen Tag über. Nicht nur in der Schule, wo Lehrer die Grundlagen von Deutsch, Mathematik und Co. vermitteln, sondern auch zuhause. Der Nachwuchs entdeckt die Welt mit reichlich Neugier und macht sich beim Spielen unbewusst mit diversen Dingen vertraut. Um eine „gesunde“ Entwicklung zu fördern, ist Lernspielzeug elementar. Was derartige Spielsachen in der Praxis leisten können und worauf es bei der Auswahl ankommt, wird in diesem Ratgeber thematisiert.

Lernerfolge aktiv fördern

Kinder sind ständig von Gegenständen, Geräuschen und visuellen Reizen umgeben. Egal ob im Kinderzimmer, am Esszimmertisch oder im Garten. Dank natürlicher Neugier und Entdeckungsfreude lernt der Nachwuchs ununterbrochen dazu. Lernspielzeug kann das Spielen bereichern und die Erfahrungen, die Kinder dabei machen, positiv beeinflussen.

Der Lerneffekt wird durch die Auswahl geeigneter Spielsachen gezielt gesteigert. Beim spielerischen Lernen kann pädagogisch wertvolles Spielzeug unter anderem folgende Eigenschaften fördern:

  • Feinmotorik
  • Körperbeherrschung
  • Geduld
  • Logisches Denken
  • Kreativität
  • Sozialkompetenz
  • Konzentration
  • Kognition
  • Sprache (Logopädie)

Mit langweiligen Öko-Produkten haben pädagogisch sinnvolle Produkte übrigens nichts gemein. Auch wenn das viele Verbraucher annehmen. Pädagogisch wertvoll können Spielsachen nur dann sein, wenn sie von Kindern als spannend und attraktiv eingeschätzt werden. Schließlich stellen sich Lernerfolge erst ein, wenn der Endverbraucher, also das Kind, die Artikel gerne benutzt.

Der Mensch ist von Natur aus ein Forscher und Entdecker. Im Kindesalter sind diese Eigenschaften besonders ausgeprägt und begünstigen erfolgreiches Lernen. Pädagogische Spielsachen sind stets bildend, prägend oder erzieherisch und von hohem Wert für die Entwicklung.

 

Lernspiezeug Counting

Tipps

An Spielsachen mit klar vorgegebenem Verwendungszweck verlieren Kinder relativ schnell das Interesse. Nach wenigen Malen der Benutzung landen derartige Dinge in der Spielzeugkiste und werden unbewusst durch Alternativen ersetzt, die eher zum Denken, Selbermachen oder Tüfteln anregen.

Positive Beispiele

Ein hervorragendes Beispiel für Produkte zur Unterstützung der Kreativität sind bunte Holz- oder Lego-Spielsteine. Die Tatsache, dass es zur Verwendung keine vorgegebene Regel gibt, regt die Fantasie der Kinder an und beugt Langeweile vor. Die Spielsteine lassen sich immer wieder neu anordnen, aufbauen und sortieren. Der Nachwuchs entscheidet selbst, was daraus entsteht. Gleichermaßen verhält es sich mit Knete. Auch hier stehen Kreativität, aber auch Geschicklichkeit und Motorik im Vordergrund.

Zur Förderung von Konzentration, Geschicklichkeit, Sozialverhalten und Farberkennung gibt es weitere Angebote auf dem Markt der Spielutensilien für jedes Alter. Spielsachen mit Kleinteilen zum Stapeln, Schrauben oder Stecken sind beispielsweise für die motorische Entwicklung wichtig. Ein Lerncomputer wiederum stärkt über Lernspiele sprachliche Fähigkeiten, Konzentration und Wahrnehmung während ein Laufrad beziehungsweise Fahrrad die Koordination anspricht und Brettspiele Einfluss auf die Sozialkompetenz nehmen.

Grundsätzlich müssen pädagogische Spielsachen stets dem Alter entsprechend ausgewählt werden, um die gewünschten Lernziele zu erreichen. Diese Liste mit Spielzeug für Schulkinder enthält beispielsweise Produkte für 8- bis 11-Jährige ausgewählter Hersteller, die das schulische Lernen sinnvoll ergänzen. Darunter Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspiele sowie altersgerechte Puzzle und Malutensilien zur Förderung der Kreativität.

Auswahlkriterien für hochwertige Produkte

Die folgende Tabelle fasst Informationen zusammen, die beim Kauf von Pädagogik-Spielzeug entscheidend sind:


Die Auswahl an pädagogisch geprägten Spielsache ist riesig und kann Eltern, Erziehungsberechtigten und Pädagogen die Kaufentscheidung erschweren. Letztendlich sollten die persönlichen Stärken und Schwächen sowie die Interessen der Kinder als zentrale Kriterien herangezogen werden. Das Alter ist ebenfalls entscheidend, Empfehlungen sollten dahingehend jedoch nur als Orientierung dienen.

Quelle Fotos: pixabay.com (_Alicja_ & Alexas_Fotos)


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Sylke Kilian

Sylke Kilian

Sylke ist für das Marketing bei kapiert.de zuständig. Sie hat in Braunschweig und Hannover Germanistik und BWL studiert. Vor dem Einstieg bei der Westermann Verlagsgruppe als Produktmanagerin für Digitale Medien war sie im Marketing verschiedener IT-Firmen tätig.

Kommentare

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Ich finde das mit dem Weniger ist mehr“ beim Spielzeug total wichtig! Früher hatten wir echt ein Überfluss-Problem“ im Kinderzimmer. Die hochwertigen Sachen wie Holzbausteine, Playmobil, Lego etc. wollten wir aber auch nicht weggeben. Wir haben das so gelöst, dass der Großteil des Spielzeugs geordnet in Kisten im Keller ist. Eines der Kinderzimmer (das größte) ist das Spielzimmer der Kleineren, wo stets nur ein Teil des Spielzeugs verfügbar ist. Momentan z.B. Duplo-Steine und eine Kiste kleine Autos. Immer verfügbar sind Bücher (die ich auch ab und an teilweise austausche), eine Verkleidungskiste und unten im Haus Mal- und Bastelsachen. In einem Rhythmus von ca. zwei bis drei Wochen wandern die beiden aktuellen Spielkisten in den Keller und es kommt etwas anderes nach oben, z.B. Spielküchensachen oder die Holzeisenbahn. Es ist echt eine Freude zu sehen, wie die Kinder sich dann in ihr Spiel vertiefen, wenn sie die Sachen nicht ständig verfügbar haben. Außerdem tut es der Ordnung im Kinderzimmer enorm gut Liebe Grüße, Martha

 
    

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