24.09.2020

Warum ist Stand-up Paddle so beliebt?

Stand-up Paddle

Was es mit der Trendsportart Stand-up Paddeling auf sich hat und was dabei überhaupt möglich ist: Deshalb ist das SUP das perfekte Sportgerät für die frische Luft.

Schon seit einigen Jahren sieht man sie immer öfter am Badesee, auf Flüssen und natürlich auch im Meer: Stand-up Paddles, kurz SUP genannt. Schon vor Jahren pries Cameron Diaz das Stehpaddeln als perfektes Workout an, dennoch dauerte es noch eine Weile, bis der Trend auch hier ankam. Doch vor allem seit den Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten schnellten die Verkaufszahlen in die Höhe. Immer mehr Bootsverleihe und Wassersportanlagen bieten die tollen Bretter an – teils fest, teils aufblasbar.
Doch wieso ist das Stand-up Paddlen so unheimlich beliebt? Und warum steigt der Trend vor allem im Jahr 2020 so enorm an? Wer sich genauer mit dem Thema SUP und den unterschiedlichen Produkten und Techniken am Markt beschäftigt, wird schnell feststellen, dass die Gründe für die Beliebtheit so vielseitig sind, wie möglichen Betätigungsfelder mit dem SUP Board.

Das kann man mit dem SUP alles machen

Wer in einem SUP nur ein Brett sieht, das wie eine Luftmatratze übers Wasser gleitet, ist falsch gewickelt. Es ist ein Sportgerät und, vor allem wenn das Stand-up Paddle Board aufblasbar ist, absolut flexibel einsetzbar. Entgegen des Namens muss man darauf nicht stehen. Man kann sitzen, knien oder liegen – eben genau das, was der eigene Körper, die persönliche Fitness sowie Kraft und die Balance erlauben.
Am besten erlernt man die unterschiedlichen Techniken in einem Stand-up Paddle Kurs. Wer Zeit hat und ein eigenes Stand-up Paddle Board kaufen möchte, kann es sich aber mit etwas Ausdauer auch selbst beibringen. In jeder Position, die man auf dem Brett einnehmen kann, spannt man unterschiedliche Muskelpartien an, so dass das Training auf dem SUP immer effektiv ist. Das Schönste dabei ist, dass man meist gar nicht bemerkt, dass man tatsächlich Sport treibt, weil einen die Aussicht und Steuerung des Boards ablenken.
Das Board lässt sich übrigens ebenso zum Transport von kleineren Gegenständen oder Kindern benutzen. Auch wenn Hersteller in der Regel die Mitnahme von Kindern auf dem Bug von der Haftung ausschließen, kann man das auf eigene Verantwortungen tun. Dabei sollte man aber auf folgende Dinge achten: Das Maximalgewicht darf nicht überschritten werden und ein unsicherer Schwimmer muss mit einer Schwimmweste ausgestattet werden. So bietet das SUP Board also die ideale Basis für einen schönen Familienausflug.
Je nach befahrenem Gewässer ist der Effekt des Paddelns übrigens unterschiedlich. Während auf Seen kaum Strömung herrscht, sieht das auf Fluss oder Meer ganz anders aus. Doch auch auf stehenden Gewässern kann man einen Gang hochschalten, indem man beispielsweise Stretching oder Yoga auf dem SUP betreibt. Die zusätzlich erforderliche Balance und Koordination machen die Übungen um ein Vielfaches anstrengender.

Stand-up Paddlen während Corona

Hält man sich diese Dinge vor Augen, wird schnell klar, weshalb vor allem während der Kontaktbeschränkungen das Stand-up Paddle Board Kaufen so stark zunahm. Wer Stehpaddelt, kann die Natur genießen, Zeit auf dem Wasser verbringen, sich auf dem Fluss von einem Ort zum nächsten Bewegen und somit Bootwandern oder gezielte Sportübungen durchführen. Dies führt dazu, dass ein Stand-up Paddle Test die Boards abhängig von ihrer Eignung für Anfänger oder Fortgeschrittene sowie nach ihrer Verarbeitung bewertet. Wer vernünftig im Internet recherchiert, findet so genau das Board, das zu ihm passt.
Auch wenn ein Verkaufshoch, wie während der COVID-19 Krise so bald nicht mehr zu erwarten ist, kann man davon ausgehen, dass der Trend rund ums SUP noch viele Jahre andauern wird.

Lohnt es sich, ein Stand-up Paddle zu kaufen?

Ob ein eigenes Board sich lohnt, kommt immer ganz auf die Umstände an. Wer nah an einem Gewässer lebt, auf dem das Stehpaddeln möglich ist, hat vermutlich regelmäßig die Gelegenheit, zu trainieren. Ebenso kann ein Board sich für diejenigen eignen, die häufig an Badeseen oder in den Urlaub fahren.

Generell gilt: Stehpaddeln kann man mit dem richtigen Stand-up Paddle Zubehör auch schon im Frühling sowie im Herbst. Ein Neoprenanzug oder ein Rashguard bewahren Hartgesottene dabei vor der größten Kälte.

Moderne SUPs zum Aufblasen sind schnell verstaut und mittlerweile außerdem schon recht günstig zu haben – für Sportbegeisterte lohnt diese Investition sich gewiss.

 

Bildquelle: Pixabay

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Sylke Kilian

Sylke Kilian

Sylke ist für das Marketing bei kapiert.de zuständig. Sie hat in Braunschweig und Hannover Germanistik und BWL studiert. Vor dem Einstieg bei der Westermann Verlagsgruppe als Produktmanagerin für Digitale Medien war sie im Marketing verschiedener IT-Firmen tätig.