06.12.2018

Lesescouts: Abdullah Al-Sayed – Geflüchtet. Zu Hause in Deutschland, daheim in Syrien

Geflüchtet

Der Junge Abdullah Al-Sayed hat erst ein ganz normales Leben, zwar unter dem syrischen Präsidenten Assad, der nichts gegen sich sagen lässt, aber doch ein ganz normales Leben. Irgendwann lässt sich die syrische Gemeinschaft aber nicht mehr unterdrücken. Viele, die etwas gegen Assad gesagt haben, sind tot oder man hat nie wieder etwas von ihnen gehört. Schließlich beginnt ein Bürgerkrieg, erst nur Demonstrationen, aber dann gehören Hinrichtungen und Bombenangriffe zum Alltag. Bis plötzlich die Welt für Abdullah zusammenbricht, als erst sein Vater von einer Bombe getötet wird und dann sein Bruder verschleppt wird. Es wird schnell klar, dass er flüchten muss. Die Entscheidung fällt von seinem anderen Bruder Walid, der meint, dass Abdullah entweder hier in Syrien stirbt oder auf der Flucht. Bei der Flucht besteht aber die Chance, dass er nach Deutschland kommt und dort sein Abitur machen kann. So kommt Abdullah Monate später in Deutschland an. Aber dort wird er auch nicht empfangen, wie er sich das vorgestellt hat: Die Frauen gehen ihm aus dem Weg und manche sagen, er solle nach diesem langen Weg wieder zurück. Selbst in seinem Heim fühlt er sich Anfang nicht wohl. Doch dann lernt er Max – einen Freund aus seinem Heim – kennen und alles wendet sich zum Guten… Jetzt muss er nur noch seine Familie nachholen…

 

Meine Bewertung:

Ich finde es gut, dass auch mal verständlicher gemacht wird, wie es den Menschen in Kriegsgebieten geht. Dazu meine ich aber, dass man mehr über Assad erzählen sollte (z.B. militärische Macht oder Ziele).

 

Das Buch will dazu aufrufen, dass man besser auf Flüchtlinge achten soll, denn eigentlich will der Großteil von Flüchtlingen ja auch nur normal anerkannt werden in der Gesellschaft.

 

Vor allem für Leute, die gerne Sachbücher lesen mit Charakteristik

 

Falko, 11 Jahre

 

Leseprobe von „Geflüchtet“.

„Geflüchtet“  auf der Homepage vom Arena-Verlag.

Weitere Rezensionen der Lesescouts gibt es auf dem Blog von kapiert.de.

Unterrichtsmaterial zu „Geflüchtet“ im Downloadbereich von kapiert.de.

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Die Lesescouts des ARENA-Verlags: Falko Schmitt ist Gymnasiast und genauso lese- wie sportbegeistert. Dass Lesen cool ist, macht er als Lesescout an Grundschulen auch Jüngeren klar. Katharina Barsch ist Gymnasiastin und Lesescout. Sie liest gerne Fantasybücher und zeigt seit Jahren Grundschülern, wie viel Spaß Bücher machen. Lena Gerstner ist Schülerin an einem Gymnasium und Lesescout. Bücher gehören genauso zu ihrem Leben wie ihr anderes Hobby: Fußball. Luisa Schneider mag gerne „Mädchensachen“: Liebesromane, Tanzen und eben Lesen. Wie viel Spaß das macht, übermittelt sie jüngeren Kindern auch als Lesescout. Lena Schatzmann mag am liebsten Fantasybücher. Wie toll Reisen in die Fantasywelt der Bücher sind, macht sie auch immer wieder Grundschülern bei ihren Einsätzen als Lesescout klar. Paula und Emma Ort sind noch in der Grundschule, lieben es aber, zu lesen und vorgelesen zu bekommen. Spannend darf es sein, aber auch lustig! Jonas Kömpel ist Gymnasiast und liest gerne, treibt aber zum Ausgleich auch gerne Sport. Bei Büchern ist er für alles offen, nur Liebesromane müssen es nicht sein. Aber als Lesescout liest er Grundschülern die verschiedensten Sachen vor. Felix Habermann ist eine echte Leseratte, vor allem, wenn es um Fantasy und Krimis geht. Als Lesescout zeigt er Grundschülern, dass Lesen wirklich cool ist. Mara Oberle ist Schülerin an einem Gymnasium. Seit Jahren schon zeigt sie Grundschülern, wie toll Lesen ist. Sie selbst mag die verschiedensten Genres, gerne auch Dystopien. Lennart Müllertreibt eigentlich viel Sport und ist gerne draußen unterwegs. Für ein gutes Buch bleibt er aber gerne auch mal auf der Couch.

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