14.08.2018

Lernen mit Struktur: Der Lernplan

Lernplan

Wer kennt das nicht: Der nächste Test rückt näher und näher, doch man hat das Gefühl, viel zu spät mit dem Lernen angefangen zu haben. Und ehe man sich versieht ist der Tag des Tests angebrochen, doch es ist noch so viel Stoff übrig, den man wiederholen müsste!
Doch das muss nicht sein! Wer sich strukturiert an das Lernen macht, schafft es besser, alles vor dem Test noch einmal zu wiederholen und Wissenslücken zu schließen. Dafür legt man sich am besten einen Plan an, in dem man festlegt, wann man was lernen möchte. Doch wie sollte so ein Plan aussehen? Und was gehört alles in so einen Plan? Damit der Nachwuchs beim rechtzeitigen Lernen unterstützt werden kann, gibt es hier ein paar Tipps zum Thema Lernplan – analog und digital.

Warum ein Lernplan?

Der Lernplan hilft nicht nur dabei, strukturiert zu Lernen und den Überblick darüber zu behalten, was bereits gelernt wurde, wo Lücken sind und was auf jeden Fall noch wiederholt werden muss. Er hilft außerdem, den roten Faden zu behalten und überhaupt zu wissen, welche Themen im Test drankommen werden und was dafür gelernt werden sollte. Wer mit Lernplan lernt und rechtzeitig mit diesem anfängt, kommt im Prüfungsstress nicht durcheinander und riskiert damit dann keine schlechte Note.

 

Wie sollte ein Lernplan aufgebaut sein?

Ein Lernplan sollte so strukturiert sein, dass er den bestmöglichen Überblick verschafft. Er kann zum Beispiel in Form eines Wochenplans gestaltet sein. In diesen trägt man dann einfach pro Tag ein, was man wann lernen möchte. Eine andere Möglichkeit ist eine datierte Übersicht der einzelnen Themenbereiche, in der man einträgt, wann man etwas für einen Themenbereich tut.
Für die Zukunft lohnt es sich, sich eine Vorlage für einen Lernplan zu erstellen, die wiederverwendet werden kann.

 

Was im Lernplan drin sein sollte

  1. Material zusammentragen

Der erste Schritt des Lernplans sollte es sein, das benötigte Material zusammentragen, das gelernt werden muss. Außerdem kann man nach zusätzlichem Material zum Thema suchen, wie zum Beispiel Erklärvideos im Internet. Dies sollte mindestens eine Woche vor dem Test geschehen, je früher, desto besser. Hat man alles zusammen, legt man alles am besten an einen Ort, an dem man alles schnell wiederfindet. Dies könnte zum Beispiel eine Mappe oder ein Ordner sein. Dann kann der wichtigste Teil beginnen: Das Lernen.

  1. Lernen

Nun geht es ans Eingemachte: Lernen. Für diesen Teil sollte man sich die meiste Zeit des Lernplans nehmen. Hat man noch genug Zeit und besteht der Test aus mehreren Themen, kann man die Lernphase in seinem Lernplan auf diese Themen aufteilen und sich intensiv mit ihnen auseinandersetzen. So ist es nicht so leicht bei mehreren Themenbereichen durcheinander zu kommen. Es ist wichtig, rechtzeitig mit diesem Teil anzufangen, da man so noch die Möglichkeit hat eventuelle Fragen mit dem Lehrer zu klären, um sicherzustellen, dass man alles richtig verstanden hat. Und außerdem: Sollte der vorgesehene Zeitraum doch nicht für ein Thema reichen, kann man diesen noch beliebig anpassen.

  1. Üben

Wenn der Stoff für den Test komplett wiederholt wurde, ist es wichtig, das Gelernte auch noch einmal praktisch anzuwenden. Dies kann entweder Teil des Lernprozesses an sich sein und zwischendurch passieren oder am Ende, wenn der wichtigste Stoff bereits gelernt wurde. Zu diesem Zweck eignen sich zum Beispiel Übungs- und Testaufgaben sowie Übungsarbeiten, zum Beispiel aus früheren Klassen oder aus dem Internet.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die Themen nicht nur theoretisch verstanden wurden, sondern auch praktisch sitzen.

  1. Wiederholen

Der letzte Teil eines jeden Themas im Lernplan sollte das Wiederholen sein. In diesem Schritt werden die Dinge, die bereits gelernt wurden, noch einmal wiederholt und verfestigt. Hierbei lohnt sich Gruppenarbeit, da man so die Chance auf ein paar zusätzliche Tipps oder Informationen bekommt.
Einen Tag vor dem Test sollte sich das Lernen allerdings strikt auf das Wiederholen beschränken, da das, was man im Stress lernt, schnell wieder vergessen werden kann und dann nicht verfügbar ist, wenn man es braucht.
Ein paar praktische Vorlagen für Wochenpläne sowie einen Lernplan finden Sie im kostenlosen Downloadbereich von kapiert.de.

 

Der digitale Klassenarbeitstrainer bei kapiert.de

Möchte man lieber digital als analog den Stoff für den Test wiederholen und üben, gibt es eine praktische Lösung von kapiert.de. Mit dem Klassenarbeitstrainer lassen sich ganz einfach Lernpläne mit Übungen zu den Testthemen erstellen.  In einem ersten Schritt kann man der anstehenden Arbeit einen Namen geben und diese in den Kalender eintragen. Der Kalender von kapiert.de lässt sich auch direkt mit dem persönlichen Outlook-Kalender synchronisieren. Dann wählt man die Inhalte des anstehenden Testes aus. Dies sind entweder Themen direkt aus den Büchern der Westermann Verlagsgruppe oder einem lehrwerksfreien Band. Nach einem Eingangstest , der den Leistungsstand feststellt, wird ein persönlicher Förderplan generiert. So erstellt man sich ganz einfach einen Übungsplan. Zusätzlich lässt sich auch ein Lernziel festlegen, welches das Training, je nach angestrebter Note, anpasst. Am Ende folgt ein Abschlusstest, um den endgültigen Lernerfolg zu ermitteln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Verwenden des Klassenarbeitstrainers wird eine Lizenz für kapiert.de benötigt. Mehr Informationen zum Klassenarbeitstrainer und den angebotenen Lizenzen finden Sie hier und hier.

 

 

Bildquelle: Pixabay @marijana1


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Kaja Lange

Kaja Lange

Kaja studiert Anglistik und Germanistik im Master an der Georg-August-Universität Göttingen. Sie absolviert derzeit ein Praktikum bei der Westermann Verlagsgruppe im Team von kapiert.de.

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