11.02.2016

Besuch bei der IT-Bildungsmesse bett in London

Bildungsmesse bettshow in London 2016

Eine Halle voll mit Technik, schick präsentiert von Riesen wie Microsoft und Google oder sympathisch improvisiert von 2 Studenten mit einer Mathe-App. Ende Januar findet jedes Jahr die bett in London statt, eine Messe speziell für Bildung und IT.

Und worum ging es im ersten Vortrag? Nicht um neue Technologien, sondern um die Verbindung zwischen Menschen. Es ging um die große Frage, wie Menschen, Jugendliche, ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln. Auf den zweiten Blick ist das nicht überraschend. Technik soll schließlich kein Selbstzweck sein, sondern Schule, Lernen und das Miteinander besser machen.

Eine Wunder-App mit der Lösung aller Probleme wurde natürlich nicht vorgestellt. Aber Lehrerinnen und Lehrer berichteten in zahlreichen Vorträgen, was sie ausprobiert haben. Die Betonung lag auf „Ausprobieren“. Sie stellen ihren Lernprozess an ihren Schulen mit Lehrern, Schülern und Eltern vor. Viele Sachen funktionierten erstmal gar nicht. Aber dieser Geist, gemeinsam auszuprobieren und gemeinsam zu lernen, beflügelt. Lernen ist eben ein Weg.

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten. Also wie was Gutes draus machen? Digitales Lernen kann spannende Projekte ermöglichen, den ganzen Papierkram reduzieren und Lernen kann ganz selbstverständlich unabhängig von Zeit und Ort geschehen, wie mit kapiert.de.

Im Vereinigten Königreich scheinen mehr Lehrer experimentierfreudiger zu sein. Vermeintliche Fehler sind dazu da, dass Lehrer und Schüler es das nächste Mal besser machen. Allerdings wurden Fragen nach Datenschutz oder ständiger Erreichbarkeit nicht kritisch beleuchtet.

Trotzdem war die Begeisterung und das „Wir lernen gemeinsam“ ansteckend! Spannende Zeiten! Und wir alle können sie mitgestalten.

Mehr Informationen zur bettshow: www.bettshow.com

Rückblick und Highlights bett 2016


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Stefanie Lang

Stefanie Lang

Stefanie ist die Mathematik-Redakteurin von kapiert.de. Ihr Herz schlägt nicht nur für Mathe, sondern auch für digitale Medien, die sie als Lehrerin an Gymnasien in NRW erprobte. Zwischendurch war Stefanie in interkultureller Bildung unterwegs: in Jerusalem, London und Atlanta.

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