Erziehung

Lernen mit System

Das Handwerkszeug des Lernens: In drei Tagen steht die Mathearbeit an und jetzt muss noch schnell der Stoff der letzten Wochen wiederholt werden? In Englisch werden Vokabeln abgefragt und einen Tag später soll eine Geschichtsarbeit geschrieben werden? Lernen gehört zur Schule wie Pausenbrot und Tafelkreide. Ärgerlich nur, wenn die Zeit, die dafür vorgesehen war, verstreicht und die notwendigen Fakten trotzdem nur in der Mappe stehen und nicht im Kopf verankert wurden. Effektives Lernen ist für Schülerinnen und Schüler unverzichtbar. Vor allem: Je früher die richtigen Strategien trainiert werden, desto besser klappt es mit dem Lernen in den höheren Klassenstufen.

Pubertät – wenn Eltern komisch werden ...

Genau das soll ja angeblich das Zeichen für die beginnende Pubertät sein. Erreichen die Kids ein bestimmtes Alter, so merkt man, dass sie sich in „kleine“ Rebellen verwandeln - und rebelliert wird vor allem zu Hause. Mein ältester Sohn ist mittlerweile 19 Jahre alt und war nie in der Pubertät. Zumindest nicht so wirklich. Wir hören immer noch dieselbe Musik, er hat nie aufgehört mich um Rat zu fragen oder mir zu helfen. Und wenn er doch mal eine Tür geknallt haben sollte, dann war das bestimmt, weil der Windzug ihn dabei unterstützt hat. Ich glaube, ich knalle sogar öfter mal die eine oder andere Tür. Das einzige, womit er zu kämpfen hatte, waren ein paar Pickel. Ich war wahnsinnig stolz auf mich und auch auf ihn, weil alles so problemlos lief.

Lernstrategien – mal was Neues ausprobieren

Es gibt eine Vielzahl von guten Ratschlägen und Lernstrategien. Die sind teilweise sehr einleuchtend, helfen aber nicht immer und fordern den Schülern manchmal zuerst Einsicht ab, wie zum Beispiel das Aufräumen des Schreibtisches vor dem Arbeiten oder das Ausschalten der Musik. Das stößt auf Widerwillen und stellt somit eine Blockade dar. Es gibt jedoch auch eine Menge von Tipps, die Schülern Spaß machen und dann auch einen Erfolg bringen können. Probieren Sie doch mal aus, wie Sie Ihr Kind unterstützen können.

Kinder sind mehr als die Summe ihrer Noten

Die Zwischenzeugnisse sind geschrieben und verteilt, doch obwohl der erste Schreck verflogen ist, hängt in vielen Familien der Haussegen noch immer schief. Wenn das Zeugnis schlechter ausgefallen ist, als erhofft und womöglich noch den Hinweis enthält, die Versetzung sei „gefährdet“ oder sogar „sehr gefährdet“, wollen und können viele Eltern nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Schlechte Zensuren sind in deutschen Familien eine der Hauptursachen für Stress und Streit – besonders nach den Zeugnissen.